Soßen & Marinaden

Rezept: Ingwer-Soja-Marinade für Grillfleisch

Tobias

Tobias

3. März 2020

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Ingwer-Soja-Marinade für Grillfleisch
245 Min. 6 Portionen

Am letzten Wochenende wurde mal wieder ordentlich gegrillt und dabei durfte natürlich selbst mariniertes Fleisch mit einer Ingwer-Soja-Marinade nicht fehlen. American-BBQ-Style kann oder macht ja bekanntlich mittlerweile jeder, weshalb es diesmal eine asiatische Variante mit Ingwer und Sojasoße gab.

Die Fleischwahl

Für diese Marinade bietet sich vieles an. Ich habe mich in dem Fall für Schweinenackensteaks entschieden. Es passt dazu aber auch Geflügel, wie Hähnchen oder Pute. Ebenso Rindfleisch oder sogar Fisch. Wichtig ist nur dabei, dass das Fleisch oder der Fisch nicht zu starken Eigengeschmack hat, denn es wäre schade darum, wenn dieser durch die Marinade verdeckt würde.

Die vier Stunden Ziehzeit sind kein Richtwert, den man großzügig unterschreiten sollte. Salz und Sojasauce brauchen diese Zeit, um überhaupt in die oberen Millimeter des Fleisches einzudringen. Wer erst eine halbe Stunde vorher mariniert, würzt im Grunde nur die Oberfläche. Über Nacht im Kühlschrank ist noch besser, mehr als zwölf Stunden würde ich bei dieser recht salzigen Marinade allerdings nicht ansetzen.

Der braune Zucker ist bewusst dosiert. Er rundet die Salzigkeit der Sojasauce ab und sorgt am Grill für die schöne Bräunung, verbrennt aber auch schnell. Grille das marinierte Fleisch deshalb nicht direkt über der stärksten Glut, sondern erst kurz scharf an und ziehe es dann in die indirekte Zone. Sonst ist die Kruste schwarz, bevor der Kern gar ist.

Ingwer solltest du unbedingt frisch verwenden, gemahlener aus dem Glas hat mit dem Original wenig gemein. Ein alter Küchentrick beim Schälen: Statt zum Sparschäler zu greifen, schabst du die dünne Schale mit einem Teelöffel ab. Das geht bei den knubbeligen Stellen deutlich verlustärmer. Fein gehackt darf der Ingwer ruhig spürbar bleiben, geriebener verteilt sich gleichmäßiger und wirkt schärfer.

Die Marinade lässt sich gut abwandeln. Eine zerdrückte Knoblauchzehe, etwas Limettenabrieb oder ein Teelöffel Sesamöl passen hervorragend dazu, ebenso ein wenig Chili für Schärfe. Reste der Marinade, die Kontakt mit rohem Fleisch hatten, gehören allerdings in den Müll und nicht als Sauce auf den Tisch. Wenn du eine Sauce dazu möchtest, setze dafür einfach die doppelte Menge an und nimm die Hälfte vorher ab.

Zutaten

Portionen anpassen
6
  • 3 cm Ingwer
  • 6 EL Sojasauce
  • 12 EL Raps- oder Olivenöl
  • 1 TL braunen Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer

Zubereitung

  1. 1

    Den Ingwer schälen und fein hacken und dann in eine Schale geben.

  2. 2

    Die restlichen Zutaten hinzugeben und alles gut verrühren. Wer mag kann das ganze noch mit Kräutern wie z. B. Koriander oder Thai-Basilikum verfeinern.

  3. 3

    Nun das Fleisch dazugeben und alles miteinander vermengen. Am Besten mindestens 4-6 Stunden vor dem Grillen marinieren, besser wäre natürlich am Vortag.

Nährwerte

276

Kalorien pro Portion

1.6g

Kohlenhydrate

1.2g

Protein

30.1g

Fett

0.9g

Zucker

0.1g

Ballaststoffe

Richtwerte pro Portion – je nach verwendeten Zutaten können die Werte abweichen.

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