Soßen & Marinaden

Rezept: Pesto alla Genovese - hausgemachtes Basilikum-Pesto

Tobias

Tobias

24. März 2020

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Pesto alla Genovese - hausgemachtes Basilikum-Pesto
10 Min. 1 Portionen

Heute gibt es für euch ein Rezept, mit dem ihr euer Pesto alla Genovese ganz einfach selbst macht - unkompliziert und dennoch sehr lecker. Dieses Pesto gilt als die klassische Würzsoße in der italienischen bzw. südländischen Küche. Oft findet man auch ähnliche Varianten, bei denen die Zutaten allerdings leicht abweichen, weswegen es dann nicht mehr Pesto alla Genovese heißen darf.

Basilikum - Die Grundlage für das Pesto

Was wäre das klassische Pestoohne eine der wichtigsten Zutaten - das Basilikum! Je nach Region ist das klassische Kraut aus der italienischen Küche auch unter den Namen Basilie, Basilienkrautoder Königskrautbekannt.

Für das klassische grüne Pesto sollte man das normale europäische Basilikum verwenden. Wenn man aber mal etwas Abwechselung haben möchte, kann man auch andere Sorten wie das rotblättrige Opal oder Thai-Basilikum verwenden. Basilikum ist zwar der Hauptbestandteil des klassischen Pesto, wird aber gelegentlich auch durch Petersilie oder Majoran ersetzt.

Pesto alla Genovese - der Ursprung

Den Ursprung des Pestos findet man im Nordwesten Italiens, in Ligurien. Anstelle des allseits bekannten Namens, nennt man es auch gerne mal Pesto Verdeoder Pesto alla Genovese. Wichtig bei dieser Benennung ist, dass so lediglich ungekochte Würzsoßen genannt werden.

Im Jahre 1944 erlangte diese Soße zum ersten Mal internationale Berühmtheit, da die New York Times das Rezept in einer Ausgabe erwähnte. Später konnte sogar mit Frank Sinatra ein bekanntes Gesicht für eine Werbekampagne gewonnen werden. Somit war der Siegeszug des Pesto beschlossene Sache.

Auch aus den heutigen Supermärkten ist diese Variante nicht mehr wegzudenken. Neben den Sorten "Pesto Rosso" oder "Pesto alla Arrabiata", ist die Grundvariante immer noch eine der beliebtesten Sorten.

Basilikum-Pesto

  • Stabmixer, Standmixer oder Mörser
  • eine kleine Pfanne

Der größte Feind von frischem Pesto ist Hitze. Läuft der Mixer zu lange, erwärmt sich die Masse, das Basilikum oxidiert und aus dem leuchtenden Grün wird ein stumpfes Oliv. Arbeite deshalb in kurzen Intervallen und gönne dem Gerät zwischendurch Pausen. Klassisch wird Pesto ohnehin im Mörser gestoßen, was das Problem gar nicht erst entstehen lässt.

Aufbewahrt wird Pesto im Glas, immer mit einer Schicht Olivenöl obenauf. Das schließt die Luft ab und hält die Farbe für gut eine Woche im Kühlschrank. Wer größere Mengen macht, friert es portionsweise im Eiswürfelbehälter ein, allerdings ohne Parmesan, der wird beim Auftauen leicht mehlig und lässt sich später frisch unterrühren.

Zutaten

Portionen anpassen
1
  • 50 g Basilikumblätter (Je nach Größe benötigt man ein bis zwei Basilikum-Töpfe)
  • 50 g Parmesan
  • 40 g Pinienkerne
  • Knoblauchzehen (je nach Größe)
  • 1 TL Meersalz
  • 150 ml natives Olivenöl

Zubereitung

  1. 1

    Die Pinienkerne bei mittlerer Hitze in einer Pfanne ohne Öl anrösten.

  2. 2

    Die Basilikumblätter abzupfen und grob zerkleinern.

  3. 3

    Den Knoblauch schälen und ebenfalls grob hacken.

  4. 4

    Nun alle Zutaten in den Standmixer oder ein passendes Gefäß für den Stabmixer geben und fein pürieren.

  5. 5

    Nun das Ganze ggf. noch mit Salz & Pfeffer abschmecken. Wer mag kann auch noch einen Spritzer Limetten- oder Zitronensaft hinzugeben.

Nährwerte

1817

Kalorien pro Portion

13.5g

Kohlenhydrate

21.3g

Protein

191.6g

Fett

1.6g

Zucker

2.3g

Ballaststoffe

Richtwerte pro Portion – je nach verwendeten Zutaten können die Werte abweichen.

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