Oster-Rezepte
Rezept: Zucchini-Möhren-Puffer

Heute gibt es leckere Puffer, verfeinert mit Zucchini und Möhren. Trotz dem Einsatz von Kartoffeln gelten diese Zucchini-Möhren-Puffer dennoch als Low-Carb.
Was macht die Zucchini-Möhren-Puffer so gesund?
Das liegt an mehreren Faktoren. Zum einen an der Zucchini, denn diese enthält eine Vielzahl an Vitaminen wie A, B1, B2, B6 und C. Aber zudem enthält sie auch viele Mineralstoffe und Spurenelemente. Ebenso sind die Möhren ein Träger von vielen guten Inhaltsstoffen.
Wenn man die Puffer zudem sparsam in Öl anbrät, wird das Gericht zu einem leichten Genuss - egal ob als Mittagessen oder Abendessen.
Wer das Gericht noch etwas mit Proteinen anreichern will, kann einen Kräuterquark dazu reichen. Greift hierbei aber am besten auf eine selbstgemachte Variante zurück.
Der entscheidende Schritt steht nicht im Rezept, macht aber den Unterschied zwischen knusprigen und labbrigen Puffern: Die geraspelte Zucchini muss ausgedrückt werden. Sie besteht zu über neunzig Prozent aus Wasser, und das landet sonst in der Pfanne. Gib die Raspel in ein sauberes Küchentuch, salze sie leicht, lass sie zehn Minuten stehen und wringe sie dann kräftig aus.
Beim Braten gilt: lieber weniger Masse pro Puffer und dafür flach gedrückt. Dicke Puffer werden außen dunkel, bevor die Mitte gar ist. Das Öl sollte heiß genug sein, dass es beim Hineingeben sofort zischt, aber nicht rauchen. Bei zu niedriger Temperatur saugen sich die Puffer voll, und dann ist es mit dem leichten Gericht schnell vorbei.
Das Mehl bindet die Masse, mehr braucht es hier nicht. Wer die Puffer glutenfrei möchte, nimmt Kichererbsen- oder Buchweizenmehl, beides bindet ähnlich gut und passt geschmacklich sogar besser als Weizenmehl. Ein Ei ist nicht zwingend nötig, macht die Puffer aber stabiler, falls die Masse zu locker gerät.
Der Rucola und die Zitronenspalten sind mehr als Beilage. Die Bitterkeit des Rucola und die Säure der Zitrone stehen gegen das Fett aus der Pfanne und machen den Teller rund. Dazu passt außerdem ein Klecks Kräuterquark. Reste lassen sich am nächsten Tag im Ofen bei 180 Grad wieder knusprig aufbacken, in der Mikrowelle werden sie dagegen weich.
Zutaten
- 500 g Kartoffeln
- 3 Möhren
- 1.5 Zucchini
- 3 EL Mehl
- Meersalz
- Muskatnuss
- Pfeffer
- 1 Zitrone
- 80 g Rucola
Zubereitung
- 1
Die Kartoffeln schälen. Nun die Möhren und Zucchini waschen und putzen.
- 2
Nun alles raspeln - per Hand oder mit der Küchenmaschine - und mit dem Mehl vermischen.
- 3
Das Ganze mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.
- 4
Nun Öl (Raps- oder Sonnenblumenöl) in einer Pfanne erhitzen und die Masse portionsweise hineingeben und leicht andrücken.
- 5
Währenddessen die Zitrone in Spalten schneiden und den Rucola waschen und trocken schleudern.
- 6
Wenn alle Puffer fertig gebacken sind, diese auf Tellern anrichten und mit dem Rucola toppen. Die Zitronenspalten dazu reichen und wer mag das Ganze mit Apfelmus genießen.
Nährwerte
163
Kalorien pro Portion
35.1g
Kohlenhydrate
6.8g
Protein
0.9g
Fett
5.9g
Zucker
6.9g
Ballaststoffe
Richtwerte pro Portion – je nach verwendeten Zutaten können die Werte abweichen.
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