Rezepte

Oster-Rezepte für das ganze Feiertagswochenende

Alles rund um das Osterwochenende gesammelt an einer Stelle: vom Frühstück am Sonntagmorgen über den Braten bis zum Hefezopf.

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Gut zu wissen

Ostern ist weniger ein einzelnes Essen als ein langes Wochenende mit mehreren Anlässen, und genau danach ist diese Sammlung sortiert. Ein ausgiebiges Frühstück, ein größeres Mittagessen und Gebäck für zwischendurch decken zusammen die meisten Feiertage ab.

Das meiste lässt sich am Vortag vorbereiten, und das lohnt sich hier besonders: An Feiertagen ist die Küche selten ruhig, und alles, was schon fertig im Kühlschrank steht, muss nicht zwischen Besuch und Kaffeetisch entstehen.

Wer Hefeteig plant, sollte die Gehzeiten großzügig einplanen, gerade in einer kühlen Küche. Hefe lässt sich schlecht drängen, und ein Zopf, der zu früh in den Ofen kommt, bleibt kompakt statt luftig.

Für gefärbte Eier lohnen sich ältere Eier aus dem Kühlschrank, weil sie sich nach dem Kochen deutlich leichter pellen lassen als ganz frische. Ein Schuss Essig im Kochwasser hilft zusätzlich dabei, dass die Farbe gleichmäßiger annimmt.

Diese Rubrik ist saisonal und wächst vor allem im Frühjahr. Vieles davon funktioniert aber genauso gut an jedem anderen Sonntag im Jahr, an dem etwas mehr Zeit als sonst zur Verfügung steht.

Beim Osterbraten lohnt sich ein Blick auf die Menge pro Person: Mit Beilagen reichen etwa 200 Gramm Fleisch, ohne eher 300. Wer knapp kalkuliert, hat am Ende mehr Platz für Nachtisch, und Reste vom Lamm oder Schinken schmecken am Ostermontag ohnehin noch hervorragend.

Für den Frühstückstisch am Sonntag lohnt es sich, am Vorabend einen Teil vorzubereiten und morgens nur noch aufzubacken. Frisch aufgebackenes Gebäck macht am Feiertag mehr Eindruck als jedes aufwendige warme Gericht, das erst um elf Uhr fertig wird.

Frühlingszutaten wie Spargel, Bärlauch, junge Möhren oder Radieschen haben rund um Ostern Saison und brauchen wenig Zubereitung, um gut zu schmecken. Sie sind deshalb eine dankbare Ergänzung zu den etwas schwereren Klassikern des Feiertagsmenüs.

Wer Gäste erwartet, plant am besten einen Gang weniger ein als gedacht. An einem langen Feiertagsnachmittag mit Kaffee und Gebäck bleibt ohnehin selten jemand hungrig, und in der Küche entspannt es die Lage spürbar.

Nicht alles muss selbst gemacht sein, damit ein Feiertag gelingt. Ein guter Hefezopf vom Bäcker neben zwei selbst gekochten Gerichten ist meist die bessere Entscheidung als drei Dinge gleichzeitig, von denen keines richtig fertig wird.

Wer das ganze Feiertagswochenende plant und nicht nur den Sonntag, verteilt die aufwendigen Gerichte am besten auf zwei Tage. Karfreitag mit Fisch, Sonntag mit Braten und Montag mit Resten ergibt eine natürliche Reihenfolge, bei der an keinem Tag alles gleichzeitig anfällt.

Für den Kaffeetisch am Nachmittag reicht meist ein einziger Kuchen, wenn morgens schon Hefegebäck auf dem Tisch stand. Zwei Backwerke an einem Tag klingen beim Planen großzügig und bleiben in der Praxis regelmäßig halb übrig.

Auch die Getränke lohnen einen Gedanken im Voraus: Etwas Alkoholfreies, das über einen ganzen Nachmittag trinkbar bleibt, wird bei Familienbesuch verlässlich schneller leer als jede aufwendige Bowle.