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Rezept: Kürbissuppe - Der Herbstklassiker

Bunte Blätter, nasses Wetter - ihr wisst schon, was jetzt kommt: Sobald der Herbst da ist, kommt bei uns wieder regelmäßig die Kürbissuppe auf den Tisch.
Was gibt es denn schöneres als ein schnelles Süppchen zu kochen und diese im warmen zu genießen.
Dass hier ein Hokkaido im Topf landet und kein Butternut oder Muskatkürbis, hat einen sehr praktischen Grund: Seine Schale wird beim Kochen so weich, dass sie mitpüriert werden kann. Das spart nicht nur das mühsame Schälen, sondern gibt der Suppe auch ihre kräftig orange Farbe und ein leicht nussiges Aroma. Nur wenn die Schale Druckstellen hat oder stumpf aussieht, lohnt sich das Schälen wirklich.
Die Kartoffeln sind der zweite stille Held im Rezept. Sie liefern die Stärke, die aus dem Püree eine sämige Suppe macht, ohne dass Sahne oder Mehlschwitze nötig wären. Nimm dafür mehligkochende Sorten, festkochende binden deutlich schlechter. Ein Verhältnis von etwa drei Teilen Kürbis zu einem Teil Kartoffel hat sich bei mir bewährt: genug Bindung, ohne dass die Suppe nach Kartoffelbrei schmeckt.
Beim Aufgießen lieber sparsam anfangen. Das Gemüse soll knapp bedeckt sein, mehr nicht, denn Kürbis zieht selbst noch Wasser und gibt es beim Kochen wieder ab. Ist die Suppe nach dem Pürieren zu dick, lässt sich jederzeit heiße Brühe nachgießen. Umgekehrt bleibt dir nur längeres Einkochen, und das kostet Zeit und Aroma.
Die Muskatnuss beim Abschmecken bitte frisch reiben. Gemahlener Muskat aus dem Streuer verliert sein ätherisches Öl innerhalb weniger Wochen und schmeckt dann vor allem staubig. Mit einer frisch geriebenen Prise bekommt die Suppe dagegen genau die warme Note, die sie zum Herbstgericht macht. Wer mag, ergänzt einen Spritzer Zitronensaft oder Weißweinessig, der die Süße des Kürbis angenehm ausbalanciert.
Beim Servieren lohnt sich der Kontrast: geröstete Kürbiskerne für den Biss, ein Faden Kürbiskernöl für die Farbe und ein paar Tropfen Balsamico für die Säure. Wer die Suppe sättigender braucht, gibt geröstete Weißbrotwürfel oder knusprig gebratene Speckwürfel dazu. Übrig gebliebene Suppe hält sich gut drei Tage im Kühlschrank und lässt sich portionsweise einfrieren, sie schmeckt aufgewärmt sogar noch etwas runder.
Zutaten
- 2 Stück Hokkaido
- 4 Kartoffeln
- 2 Zwiebeln
- Meersalz
- Pfeffer
- Muskatnuss
- 1 EL Gemüsebrühe
- Wasser
Zubereitung
- 1
Den Kürbis ggf. schälen - nur wenn die Schale nicht schön ist - und dann in grobe Stücke zerkleinern.
- 2
Nun die Kartoffeln und Zwiebeln schälen und ebenfalls in grobe Würfel schneiden.
- 3
Nun alles zusammen in einen Top geben und mit Wasser bedecken. Anschließend die Gemüsebrühe hinzugeben und alles zum kochen bringen.
- 4
Das ganze für ca. 20 Minuten kochen lassen oder bis Kürbis und Kartoffeln weich genug sind.
- 5
Anschließend alles pürieren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
- 6
Wer mag kann das Ganze mit Kürbiskernen und Kürbiskernöl oder Balsamico servieren.
Nährwerte
210
Kalorien pro Portion
50.1g
Kohlenhydrate
8.2g
Protein
0.7g
Fett
16.2g
Zucker
5.9g
Ballaststoffe
Richtwerte pro Portion – je nach verwendeten Zutaten können die Werte abweichen.
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