Gnocchi & Pasta

Algen-Pasta und -Saucen by Viva Maris

Tobias

Tobias

25. Januar 2021

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Algen-Pasta und -Saucen by Viva Maris

Vor einiger Zeit kam ich in den Genuss einige Produkte der Firma Viva Maris GmbH zu testen. Und zwar gab es eine Packung Algen-Pasta (Nudeln mit Algen) und ein Testpaket mit drei Saucen auf Algenbasis. Eine Tomaten- , eine Rahm- und eine Paprika-Sauce.

Wie ihr unschwer erkennen könnt, hab ich die Nudeln getestet. In dem Fall mit der Paprika-Sauce, welche einfach nur noch erwärmt werden musste. Schön serviert mit ein bisschen Deko und Parmesan.

Die Nudeln waren echt Klasse, mit einem schönen Biss und einer leichten aber kaum merklichen Algennote. Bei der Sauce sah das schon anders aus, denn dort war die Alge recht dominant. Für mich eher kein Problem, da ich Algen sehr gerne mag. Für Leute die den Geschmack noch nicht kennen, könnte es ggf. etwas zu stark sein vom Geschmack. Aber zum Glück sind Geschmäcker ja verschieden.

Wer sich selber ein Bild von den Produkten machen möchte, findet alles im Online-Shop von Viva Maris.

ℹ️ Über Viva Maris

"Wir möchten, dass das "Wunder Meer " von den Menschen geachtet und verstanden wird, um dem Meer etwas zurück zu geben und es zu schützen, sowie die Einzigartigkeit "Wunder Meer" zu erhalten." - Auszug von der Homepage.

Viva Maris stellt vegane bzw. tierfreie Produkte rund um das Thema Algen her. Von Shots, über Pasta und Saucen. Zudem wird mit vielen Projekten zusammen gearbeitet, um den Schutz der Meere voran zu treiben:

Algen als Zutat

In der europäischen Küche sind Algen ein Nischenprodukt, in Ostasien seit Jahrhunderten Grundnahrungsmittel. Am bekanntesten sind Nori, die gepressten Blätter für Sushi, sowie Wakame für Suppen und Salate und Kombu, der die Grundlage der japanischen Dashi-Brühe bildet.

Ihr kulinarischer Reiz liegt vor allem im Umami: Algen enthalten von Natur aus viel Glutaminsäure, jenen Geschmacksträger, der Speisen rund und herzhaft wirken lässt. Genau deshalb funktioniert Kombu in Brühen so gut – er würzt, ohne selbst hervorzuschmecken.

Beim Einkauf lohnt der Blick auf die Herkunft, weil Algen aus dem Wasser aufnehmen, was darin gelöst ist. Das gilt für Mineralstoffe ebenso wie für Schadstoffe. Besonders im Blick behalten sollte man den Jodgehalt: Manche Sorten, allen voran Kombu, enthalten davon so viel, dass größere Mengen die empfohlene Tagesdosis deutlich überschreiten.

In der eigenen Küche sind getrocknete Algen ein dankbarer Vorrat. Sie halten sich trocken und dunkel gelagert sehr lange, wiegen fast nichts und lassen sich in wenigen Minuten in Wasser einweichen.

In der Küche lassen sich Algen unauffälliger einsetzen, als ihr Ruf vermuten lässt. Ein kleines Stück Kombu, das beim Kochen von Hülsenfrüchten mitzieht, macht das Ergebnis runder, ohne nach Meer zu schmecken. Fein zerbröselte Noriblätter funktionieren als Würze über Reis, Nudeln oder Rührei ähnlich wie ein kräftiger Käse – sie bringen Salz und Umami, ohne die Zutaten darunter zu überdecken.

Wer damit anfängt, dosiert am besten sparsam und schmeckt nach. Getrocknete Algen quellen beim Einweichen erheblich auf, und aus einer scheinbar kleinen Menge wird schnell mehr, als dem Gericht guttut.

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