Whisky – Verkostungen und Empfehlungen
Alles rund um Whisky an einer Stelle gesammelt – mit ein paar Tipps aus der Praxis weiter unten auf der Seite.
Verkostungen, Empfehlungen und Notizen zu einzelnen Abfüllungen – für alle, die Whisky lieber in Ruhe verkosten als schnell wegtrinken.
Alle Beiträge in Whisky

Whisky Sour - Die perfekte Zubereitung
6 Min.
Der Whisky Sour - ein Cocktail aus nur vier einfachen Zutaten. Dies ergibt trotzdem einen extrem aromatischen Cocktail.
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Dalmore 15 am #WhiskyWednesday
14. April 2021
Das heutige Objekt der Begierde ist der Dalmore 15 - einem wunderbaren 15-Jährigen komplexen Whisky aus dem Hause Dalmore in den Highlands.
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Chivas Regal 18 am #WhiskyWednesday
07. April 2021
Der volljährige Chivas Regal 18 wurde in speziellen Eichen- und Sherryfässern gereift. Er ist ein Mix aus Single Malt Whisky und reinsten Grain Whiskys.
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Laphroaig Triple Wood am #WhiskyWednesday
31. März 2021
Leckere Süße gepaart mit Rauch und Vanille! Das bringt der Laphroaig Triple Wood mit sich. Jetzt mehr lesen bei TB Food & Drink.
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Bruichladdich Classic Laddie am #WhiskyWednesday
24. März 2021
Bruichladdich Classic Laddie am #WhiskyWednesday! Auch heute habe ich wieder einen wunderbaren Whisky in der Vorstellung für euch.
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Bushmills Triple Distilled am #WhiskyWednesday
17. März 2021
Bereit für die nächste Runde des #WhiskyWednesday? Heute in der Special Edition zum heutigen St. Patrick's Day mit dem Bushmills Triple Distilled!
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Mortlach Six Kingdoms am #WhiskyWednesday
10. März 2021
It's time for #WhiskyWednesday - heute mit dem Mortlach 15 Six Kingdoms, der Mortlach Hommage an die Serie Game of Thrones.
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St. Kilian Bud Spencer am #WhiskyWednesday
03. März 2021
Heute geht es weiter mit meiner neuen Whisky-Serie. Am #whiskywednesday erfahrt Ihr heute alles über den neuen St. Kilian Bud Spencer.
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Talisker Skye am #WhiskyWednesday
24. Februar 2021
Heute starten wir mit einer neuen Serie, welche wohl ein Muss für alle Whisky Liebhaber wird. Willkommen am #whiskywednesday mit dem Talisker Skye.
Weiterlesen →Gut zu wissen
Ein Tropfen Wasser ist kein Frevel, sondern öffnet gerade bei fassstarken Abfüllungen die Aromen spürbar. Wichtig ist nur, langsam heranzutasten: Zurücknehmen lässt sich nichts mehr.
Das Glas macht einen größeren Unterschied als die meisten erwarten. Ein nach oben verjüngtes Glas bündelt die Aromen, ein breiter Tumbler lässt sie davonziehen.
Wer Aromen wiederfinden möchte, sollte sich Notizen machen, und zwar bevor er nachliest, was andere geschmeckt haben. Der eigene Eindruck ist erstaunlich schnell überschrieben, sobald eine fremde Beschreibung im Kopf ist.
Whisky in der Küche und an der Bar ist zweierlei. Pur getrunken lebt er von Nuancen, die ein einzelner Eiswürfel schon verschieben kann, im Cocktail dagegen muss er sich gegen Zitrone, Zucker und Eiweiß behaupten. Für gemischte Drinks lohnt es sich deshalb selten, die teuerste Flasche zu opfern: Ein kräftiger, unkomplizierter Blend oder ein Bourbon setzt sich besser durch als ein feiner, zurückhaltender Malt, dessen Feinheiten im Glas ohnehin untergehen.
Die wichtigste Unterscheidung für den Einstieg verläuft zwischen torfig und untorfig. Torf kommt beim Trocknen der gekeimten Gerste ins Spiel und bringt jene rauchig-medizinische Note mit, für die vor allem die Inseln vor der schottischen Westküste bekannt sind. Wer damit noch nichts anfangen kann, beginnt besser bei den milderen, malzig-fruchtigen Vertretern aus den Highlands oder der Speyside und tastet sich langsam vor.
Das Fass prägt einen Whisky stärker, als viele vermuten. Ein Großteil von Farbe und Aroma stammt nicht aus dem Brennen, sondern aus den Jahren im Holz. Ehemalige Bourbonfässer geben eher Vanille, Honig und helle Früchte ab, Sherryfässer dagegen dunkle Trockenfrüchte, Nuss und Gewürze. Deshalb schmecken zwei Whiskys derselben Brennerei völlig verschieden, nur weil sie in unterschiedlichem Holz gelegen haben.
Beim Verkosten hilft ein tulpenförmiges Glas mehr als der klassische Tumbler, weil es die Aromen zur Nase führt. Ein paar Tropfen Wasser sind dabei kein Frevel, sondern öffnen gerade bei fassstarken Abfüllungen den Duft spürbar. Und Alter allein sagt wenig über Qualität aus: Ein junger, sorgfältig gelagerter Whisky kann einem müden Achtzehnjährigen deutlich überlegen sein.
Angebrochene Flaschen halten sich deutlich länger als oft behauptet, sie verändern sich aber. Sobald weniger als ein Drittel Inhalt übrig ist, steht viel Luft über der Flüssigkeit, und der Whisky oxidiert spürbar: Die Aromen werden flacher, manchmal auch metallisch. Lagere die Flasche deshalb stehend, dunkel und bei Zimmertemperatur, denn liegend greift der hochprozentige Inhalt den Korken an. Für Reste lohnt sich das Umfüllen in eine kleinere Flasche.