Shakes – Rezepte und Tipps
Alles rund um Shakes an einer Stelle gesammelt – mit ein paar Tipps aus der Praxis weiter unten auf der Seite.
Cremiger, süßer und meist auf Milchbasis: Shakes sind weniger Frühstück als Dessert im Glas, und genau dafür sind sie da.
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Der Unterschied zum Smoothie liegt in der Basis: Shakes bauen auf Milch, Eis oder Joghurt statt auf Obst und Saft. Das macht sie schwerer, aber auch samtiger.
Eiscreme im Shake sollte kurz antauen, bevor sie in den Mixer kommt. Steinhart gefroren zwingt sie den Motor in die Knie und wird trotzdem nicht gleichmäßig cremig.
Gläser vorher kalt zu stellen macht mehr aus, als man denkt: Ein Shake in einem raumwarmen Glas ist nach fünf Minuten deutlich flüssiger, als er sein sollte.
Der Unterschied zwischen einem Shake und einem Smoothie ist fließend, aber nicht bedeutungslos. Ein Smoothie besteht im Kern aus püriertem Obst und Gemüse, ein Shake bringt zusätzlich eine milchige oder cremige Komponente mit, also Joghurt, Milch oder einen pflanzlichen Ersatz. Das macht ihn sättigender und sorgt dafür, dass er nicht so schnell entmischt im Glas steht.
Wer Shakes regelmäßig trinkt, sollte auf die Balance achten. Reine Fruchtmischungen enthalten überraschend viel Fruchtzucker und lassen den Blutzucker ähnlich schnell steigen wie ein Saft. Eine Handvoll Haferflocken, ein Löffel Nussmus, Skyr oder Quark bremsen das spürbar aus, machen länger satt und verwandeln das Getränk von einem Snack in eine vollwertige Mahlzeit.
Gefrorene Zutaten sind das einfachste Mittel für eine gute Konsistenz. Bananen, die schon braune Punkte haben, in Stücken einzufrieren lohnt sich doppelt: Sie retten Obst vor der Tonne und ersetzen im Mixer die Eiswürfel, die den Shake sonst nur verwässern. Tiefkühlbeeren funktionieren genauso und sind außerhalb der Saison auch geschmacklich die bessere Wahl.
Am besten schmecken Shakes direkt aus dem Mixer, weil sich Fruchtfleisch und Flüssigkeit mit der Zeit trennen und manche Zutaten oxidieren. Wenn du vorbereiten möchtest, friere die festen Zutaten portionsweise im Beutel ein und gib morgens nur noch Joghurt oder Milch dazu. Das dauert keine zwei Minuten und ist deutlich besser als ein Shake, der über Nacht im Kühlschrank stand.
Beim Mixer entscheidet weniger der Preis als die Reihenfolge des Befüllens. Flüssiges gehört nach unten, direkt an die Klingen, darauf kommen weiche Zutaten und ganz zuletzt gefrorene oder harte Stücke. So entsteht sofort ein Sog, statt dass sich unter den Messern ein Hohlraum bildet und der Motor ins Leere dreht. Wer das beherzigt, bekommt auch aus einem einfachen Standmixer eine gleichmäßig cremige Konsistenz, ohne zwischendurch mit dem Löffel nachhelfen zu müssen.