Whisky

Mortlach Six Kingdoms am #WhiskyWednesday

Tobias

Tobias

10. März 2021

Teilen
Mortlach Six Kingdoms am #WhiskyWednesday

It's time for #WhiskyWednesday - heute im Tasting: der Mortlach 15 Six Kingdoms, der Mortlach Hommage an die Serie Game of Thrones. Ich bin zwar kein Fan der Serie, aber mittlerweile ein Fan der Whisky aus dem Hause von Mortlach (früher Dufftown Distillery). Dieser Whisky hat es mir aber besonders wegen dem Verpackungs- und Flaschendesign angetan. Aber der Inhalt steht dem keinen Augenblick hinterher, denn der 15-jährige Whisky ist absolut vollmundig.

**Kleiner Hinweis in eigener Sache für alle Neulinge am Whisky-Wednesday:**Ich persönlich favorisiere Whisky mit rauchigem oder kräftigem Geschmack. Aufgrund dessen stelle ich auch vor allem hauptsächlich Whiskys in dieser Richtung vor. Trotz dessen, werde ich auch ab und zu - wie zum Beispiel heute - andere Whiskys testen und euch mit Freude vorstellen.

Mortlach Six Kingdoms - Nicht nur für Fans von Game of Thrones

Dieser tolle Whisky aus dem Hause Mortlach - ehemals Dufftown Distillery - ist ein rundum gelungener Whisky, der der Serie Game of Thrones gewidmet wurde. Dieser neunte Whisky aus der limitierten GoT Single Malt Collection wurde zur achten und letzten Staffel der Serie abgefüllt. Reifen durfte der Whisky erst in Sherry-Fässern und bekam dann ein sechsmonatiges Finish in Ex-Bourbonfässern.

Ihr wollt alles über die Brennerei Mortlach erfahren?

Weitere Hintergrund-Informationen über Mortlacherfahrt ihr hier. Auf der Seite findet ihr alle Informationen zur Destillerie, Produktion und den unterschiedlichen Abfüllungen.

Sonderabfüllungen und was auf dem Etikett steht

Limitierte Editionen sind im Whisky ein eigenes Genre geworden, und nicht jede Angabe darauf sagt etwas über den Inhalt. Aufschlussreich sind vor allem drei Begriffe: Fassstärke bedeutet, dass nicht auf Trinkstärke verdünnt wurde und der Whisky mit deutlich über 40 Prozent ins Glas kommt. Nicht kühlgefiltert heißt, dass Trübstoffe im Whisky bleiben durften, die bei Kälte sichtbar werden, aber Aroma tragen. Und ohne Farbstoff besagt, dass die Farbe allein aus dem Fass stammt.

Alle drei sind keine Gütesiegel, sondern Hinweise darauf, wie stark ein Whisky nach der Reifung noch bearbeitet wurde. Wer sie auf dem Etikett findet, weiß zumindest, dass er dem Glas näher am Fasszustand begegnet – ob ihm das besser schmeckt, ist eine andere Frage und lässt sich nur durch Probieren klären.

Bei aufwendig gestalteten Sonderabfüllungen lohnt es sich außerdem, Flasche und Inhalt gedanklich zu trennen. Verpackung, Auflagenzahl und Anlass beeinflussen den Preis oft stärker als das, was im Fass passiert ist. Das macht eine Edition nicht schlechter – es heißt nur, dass sich der Aufpreis nicht zwangsläufig im Glas wiederfindet.

Für die eigene Sammlung ist das eine nützliche Unterscheidung: Flaschen, die man trinken möchte, wählt man nach Fass und Abfüllart aus; Flaschen, die stehen bleiben sollen, nach allem anderen.

Ein praktischer Hinweis für Sammelstücke, die tatsächlich geöffnet werden sollen: Sobald eine Flasche zu weniger als einem Drittel gefüllt ist, steht viel Luft über dem Whisky, und er verändert sich über die Monate spürbar. Umfüllen in eine kleinere Flasche hält den Zustand deutlich länger stabil als jede noch so sorgfältige Lagerung der angebrochenen Originalflasche.

Weiterlesen im Magazin

Dalmore 15 am #WhiskyWednesday

Dalmore 15 am #WhiskyWednesday

14. April 2021

Weiterlesen →
Chivas Regal 18 am #WhiskyWednesday

Chivas Regal 18 am #WhiskyWednesday

07. April 2021

Weiterlesen →