Whisky

Dalmore 15 am #WhiskyWednesday

Tobias

Tobias

14. April 2021

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Dalmore 15 am #WhiskyWednesday

Well, I'm a whiskey rock-a-roller. That's what I am. Women, whiskey and miles of travelin'. Is all I understand.

Song "Whiskey Rock-A-Roller" - Lynyrd Skynyrd

Diesmal ein kleines, aber wie ich finde cooles Intro zum #WhiskyWednesday. Mit einem der wohl am meisten gespieltesten Songs, der sich auch um Whisky dreht. Das heutige Objekt der Begierde ist der Dalmore 15- einem wunderbar komplexen Whisky aus dem Hause Dalmore. Der Whisky ist 12 Jahre in Ex-Bourbonfässern gereift und dann 3 Jahre gefinisht in Sherryfässern (Metusalem Bypass, Apostoles & Amoroso).

Optisch kommt dieser Single-Malt-Whisky extrem edel rüber, alleine schon durch die Flaschenform und das 3D-Hirchemblem. Das Emblem leitet sich übrigens aus dem königlichen Emblem ab, welches auch von einem Hirsch beinhaltet. Dalmore darf dieses königliche Symbol verwenden, weil im Jahre 1263 der damalige Häuptling des Mackenzie-Clans (Colin of Kintail) den König Alexander III. vor dem Angriff eines aufgebrachten Hirsches rettete.

Dalmore 15

Wenn man das erste Mal den Dalmore 15 riecht und schmeckt bekommt man eigentlich gar nicht alle Aromen & Geschmäcker mit. Denn dieser 15-Jährige ist einfach viel zu komplex um alles auf einmal zu erfassen. Wie oben schon beschrieben haben wir hier eine 12 Jahre lange Reifung in Ex-Bourbonfässern und eine Reifung in 3 verschiedenen Ex-Sherrfässern. Im Anschluss wird er dann in aufrechtstehenden Sherryfässern wieder miteinander verbunden. Der Duft kommt mit Gerüchen von Muskat, Zimt und Orange daher. Und im Geschmack überzeugt er mit seiner Vollheit und Süße.

Ihr wollt mehr über Dalmore erfahren?

Weiterführende Informationen über Dalmore gibt es bei mir im Blog. Alle Informationen zur Destillerie, Produktion und den unterschiedlichen Abfüllungen findet über den folgenden Link.

Sherryfässer und was sie beitragen

Ein Sherryfass hat vor dem Whisky bereits ein Leben gehabt: Es wurde in Spanien mit Sherry belegt, oft über Jahre, und bringt aus dieser Zeit Aromen mit, die der Whisky anschließend übernimmt. Typisch sind dunkle Trockenfrüchte, Nuss und Gewürznoten – anders als bei Bourbonfässern, aus denen eher Vanille, Honig und helle Fruchtnoten in den Whisky wandern.

Sherry ist dabei nicht gleich Sherry. Ein Fass, in dem trockener Oloroso lagerte, gibt anderes ab als eines aus süßem Pedro Ximénez, und beides wieder anderes als Amontillado oder Fino. Steht auf einer Flasche nur „Sherry Cask“, bleibt offen, welche Sorte gemeint war – die genaueren Angaben stehen meist bei den Abfüllungen, die sich darauf etwas einbilden.

Weil gute Sherryfässer knapp und teuer sind, arbeiten viele Brennereien mit einer Kombination: Der Hauptteil der Reifung findet im Bourbonfass statt, die letzten Monate oder Jahre im Sherryfass. Das nennt sich Finish und ist einer der Gründe, warum zwei Abfüllungen derselben Brennerei so unterschiedlich schmecken können.

Wer den Fasseinfluss selbst nachvollziehen möchte, braucht dafür keine teure Flasche: Zwei Abfüllungen derselben Brennerei mit unterschiedlicher Fassangabe nebeneinander im Glas machen den Unterschied binnen weniger Minuten deutlicher als jede Beschreibung. Und wer beide über eine Stunde stehen lässt, merkt zusätzlich, wie unterschiedlich schnell sie sich öffnen.

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