Desserts
Rezept: Kokosbälle mit Himbeerkern

Im Moment machen wir mal wieder eine zuckerfreie Woche, um dem Körper einfach mal was Gutes zu tun. Dabei soll der Genuss natürlich nicht zu kurz kommen: Diese Kokosbälle mit Himbeerkern sind die Antwort auf den zuckerfreien Genuss. Man kann sie aber auch einfach als ein paar Bällchen in der Art eines Raffaello betiteln. Nur halt in der gesünderen Variante. Und das mit einem erfrischenden Himbeerkern anstatt Mandeln. Ihr könnt diesen Kern aber auch super variieren, indem ihr Mandeln, Brombeeren oder andere kleine Sachen, Früchten oder Nüsse nehmt. Ganz einfach das, was euch gefällt oder schmeckt.
Cashewmus nicht gefunden im Laden?
Wenn ihr kein Cashewmus findet, könnt ihr einfach die Cashewkerne im Mixer pürieren. Eventuell müsst ihr ein bisschen Öl hinzugeben, je nach Konsistenz. Aber das könnt ihr ganz spontan schauen, denn wenn die Nüsse fettig genug sind, könnt ihr auf Öl als Schmiermittel verzichten.
Mittlerweile sind aber auch immer mehr Supermärkte besser sortiert, vor allem die Größeren. Wo ihr diese Sachen aber eigentlich immer zuverlässig bekommt, ist im Reformhaus oder Feinkosladen.
Kokosöl ist bei Zimmertemperatur fest und wird knapp über 24 Grad flüssig, und genau darauf beruht dieses Rezept. Die Bällchen bekommen ihre Form nicht durch Zucker oder Backen, sondern allein dadurch, dass das Fett wieder erstarrt. Das heißt aber auch: An einem heißen Sommertag oder in einer warmen Küche werden sie weich. Sie gehören deshalb bis kurz vor dem Servieren in den Kühlschrank.
Die gefrorene Himbeere im Kern ist nicht nur geschmacklich ein guter Einfall, sie hilft auch beim Formen. Weil sie eiskalt ist, zieht die Masse rundherum sofort an und die Kugel behält ihre Form, statt in der Handwärme zu zerlaufen. Nimm die Himbeeren deshalb wirklich erst unmittelbar vor dem Formen aus der Tiefkühltruhe.
Beim Nussmus lohnt der Blick aufs Etikett. Viele Sorten enthalten zugesetzten Zucker oder Palmfett, was den ganzen Sinn des Rezepts aushebelt. Es sollte schlicht hundert Prozent Nuss draufstehen. Rührt sich das Mus im Glas schwer, weil es sich abgesetzt hat, hilft es, das Glas kurz kopfüber ins warme Wasserbad zu stellen.
Aufbewahrt gehören die Bällchen in eine gut schließende Dose im Kühlschrank, dort halten sie sich etwa eine Woche. Einfrieren funktioniert ebenfalls und ist bei zwanzig Stück durchaus praktisch: Aus dem Gefrierfach sind sie nach zehn Minuten bei Zimmertemperatur wieder essfertig.
Zutaten
- 80 g Kokosöl
- 110 g Kokos-Mandelmus
- 50 g Cashewmus
- 1 TL Agavendicksaft
- 100 g Kokosraspel
- gefrorene Himbeeren
- wer mag etwas Lebensmittelfarbe
Zubereitung
- 1
Das Cashewmus mit dem Kokosöl und dem Kokos-Mandelmus über einem Wasserbad schmelzen und gut vermischen.
- 2
Nun den Agavendicksaft und die Kokosraspeln hinzugeben und alles unterrühren.
- 3
Nun alles für circa 40 Minuten in den Kühlschrank geben oder bis die Masse fest genug ist zum formen.
- 4
In der Zwischenzeit die Himbeeren aus der Kühltruhe nehmen.
- 5
Wenn die Masse fest genug ist nehmen wir etwas davon in die Hand und machen eine Kuhle hinein. Darein legen wir die Himbeere, schließen alles und formen es zu Bällen.
- 6
Die Bälle zum Schluss noch in Kokosraspeln wälzen. Wer mag kann einen Teil der Kokosraspeln oder alle mit Lebensmittelfarbe einfärben.
Nährwerte
120
Kalorien pro Portion
3.1g
Kohlenhydrate
1.7g
Protein
11.8g
Fett
0.8g
Zucker
0.6g
Ballaststoffe
Richtwerte pro Portion – je nach verwendeten Zutaten können die Werte abweichen.
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