Backen

Rezept: Weihnachtliche Lebkuchenmuffins

Tobias

Tobias

23. Dezember 2019

Teilen
Weihnachtliche Lebkuchenmuffins
45 Min. 12 Portionen

Ho, ho, ho ...

... es weihnachtet sehr. Und was gehört unmittelbar zur Weihnachtszeit dazu? Natürlich Lebkuchen - aber das gibt es heute nicht in der klassischen Form, sondern als Lebkuchenmuffins.

Wer mag kann das Ganze nach dem Abkühlen noch mit Puderzucker garnieren.

Der Clou an diesen Muffins ist, dass Honig, Zucker, Butter und Buttermilch vorher zusammen erwärmt werden. Der Zucker löst sich dabei vollständig auf, und der Honig verteilt sich gleichmäßig im Teig statt in Nestern hängen zu bleiben. Wichtig ist nur, die Masse danach wirklich abkühlen zu lassen: Kommen die Eier in noch heiße Flüssigkeit, gerinnen sie und der Teig wird flockig.

Die Gewürze sind bewusst breit aufgestellt. Neben dem fertigen Lebkuchengewürz stecken Kardamom, Nelkenpulver, Muskat und Zimt einzeln im Teig, was der Mischung deutlich mehr Tiefe gibt als Lebkuchengewürz allein. Wenn du nur letzteres im Schrank hast, nimm davon zwei gestrichene Teelöffel. Umgekehrt kannst du die Einzelgewürze nach eigenem Geschmack verschieben, Kardamom und Nelke sind dabei die dominantesten.

Backpulver und Natron zusammen sind kein Versehen. Das Natron reagiert mit der Säure der Buttermilch und dem Honig und sorgt für die typisch dunkle, weiche Krume, während das Backpulver für den zuverlässigen Trieb zuständig ist. Die Buttermilch solltest du deshalb nicht einfach gegen normale Milch tauschen, ohne einen Spritzer Zitronensaft zu ergänzen.

Aus dem Ofen kommen die Muffins am besten mit der Stäbchenprobe: Nach 20 Minuten einmal in die Mitte stechen, es dürfen noch ein paar feuchte Krümel hängen bleiben. Backst du sie durch, bis das Stäbchen völlig sauber bleibt, werden sie am nächsten Tag trocken. Genau umgekehrt ist es nämlich das Ziel, denn Lebkuchengebäck zieht über Nacht nach und schmeckt am zweiten Tag oft besser als frisch.

Aufbewahrt werden die Muffins in einer gut schließenden Dose, dann halten sie sich problemlos vier bis fünf Tage. Ein Stück Apfel dazuzulegen ist ein alter Trick aus der Lebkuchenbäckerei: Es gibt langsam Feuchtigkeit ab und hält das Gebäck weich. Einfrieren geht ebenfalls, dafür die ausgekühlten Muffins einzeln einpacken und bei Bedarf kurz im Ofen aufbacken.

Zum Garnieren muss es nicht bei Puderzucker bleiben. Ein dünner Zuckerguss aus Puderzucker und Orangensaft passt hervorragend zu den Gewürzen, genauso wie eine dünne Schicht dunkler Kuvertüre. Wer die Muffins verschenken möchte, streut noch ein paar gehobelte Mandeln auf die noch feuchte Glasur.

Zutaten

Portionen anpassen
12
  • 150 g Honig
  • 100 g brauner Zucker
  • 100 g Butter
  • 70 ml Buttermilch
  • 300 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1 Prise Kardamom
  • 0.5 TL Nelkenpulver
  • 0.5 TL Muskat
  • 1 TL Zimt
  • 1 EL Backkakao
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  • 2 Eier
  • 100 g gehackte Mandeln

Zubereitung

  1. 1

    Den Backofen (Ober-/Unterhitze) auf 180 Grad vorheizen.

  2. 2

    Den Honig, Zucker, Butter und Milch in einem Topf langsam erhitzen und den Zucker auflösen. Danach alles abkühlen lassen.

  3. 3

    Nun die restlichen Zutaten bis auf die Eier und die Mandeln unterrühren. Anschließend werden die Eier und die Mandeln untergemischt.

  4. 4

    Nun die Masse auf 12 Muffin-Formen verteilen und das Ganze für ca. 20 - 25 Minuten backen.

Nährwerte

292

Kalorien pro Portion

41.6g

Kohlenhydrate

6.2g

Protein

12.5g

Fett

19.2g

Zucker

2.8g

Ballaststoffe

Richtwerte pro Portion – je nach verwendeten Zutaten können die Werte abweichen.

Backen

Das schmeckt dir vielleicht auch