Whisky Wednesday

Mortlach Rare Old am #WhiskyWednesday

Tobias

Tobias

21. April 2021

Teilen
Mortlach Rare Old am #WhiskyWednesday

Es ist wieder Zeit für den #WhiskyWednesday und dieses Mal gibt es für euch die Analyse des Mortlach Rare Old - einem wunderbar fruchtigen und komplexen Whisky. Diese wunderbare Abfüllung ist eine der Originalabfüllungen von Mortlach. Mittlerweile zählt der Rare Old allerdings nicht mehr zu den Abfüllungen und wurde durch den Mortlach 12, 16, 20, 21, 26 und Six Kingdoms (15 Jahre) ersetzt. Nebenbei hat er sich auch 2018 bei der San Francisco World Spirits Competition als Goldmedaillen Gewinner durchgesetzt.

Mortlach Rare Old - Kurzanalyse

Dieser Whisky kommt als hoch komplexer Blend daher und spielt mit einer exquisiten Balance aus Süße und Trockenheit. Diese Balance ist eine sehr typische Balance für die die Brennerei und somit auch so etwas wie deren Markenzeichen. Vom Geruch her kommt er mit blumigen, fruchtigen und nussigen Noten daher. Der Geschmack ist ebenfalls sehr fruchtig und spielt dabei mit einer Süße von Süßholz & Karamell.

Man könnte auch einfach sagen - ein total runder und ausgewogener Whisky, der Spaß macht, ihn zu entdecken und zu trinken. Dadurch das er nicht mehr zu den Abfüllungen zählt, ist es natürlich etwas schwerer, dran zu kommen, aber in guten Shops und lokalen Läden kommt man bestimmt noch an die ein oder andere Flasche.

Mehr Informationen über Mortlach gewünscht?

Dann nichts wie los und alles über die Mortlach Destillerie erfahren. Alle Informationen zur Destillerie, Produktion und den unterschiedlichen Abfüllungen findet über den folgenden Link.

Abfüllungen ohne Altersangabe

Steht keine Zahl auf der Flasche, spricht man von einer Abfüllung ohne Altersangabe. Der Grund dafür ist meist schlicht Arithmetik: Eine Altersangabe muss sich am jüngsten enthaltenen Whisky orientieren. Wer also einen zwanzig Jahre alten Anteil mit einem achtjährigen verschneidet, darf nur „acht Jahre“ auf das Etikett schreiben – und verschenkt damit einen Teil dessen, was in der Flasche steckt.

Deshalb lässt manche Brennerei die Angabe lieber ganz weg. Das eröffnet Spielraum für Zusammenstellungen, die mit fester Altersangabe nicht möglich wären, macht die Flasche aber auch schwerer einzuschätzen: Ohne Zahl bleibt als Anhaltspunkt nur der Ruf der Brennerei und der eigene Geschmack.

Dass Alter ohnehin nicht gleich Qualität ist, gehört zu den ersten Erkenntnissen beim Verkosten. Entscheidend ist, was in der Zeit passiert ist – ein aktives Fass gibt in acht Jahren mehr ab als ein müdes, drittbefülltes in achtzehn. Lagertemperatur und Standort im Lagerhaus verstärken diese Unterschiede zusätzlich.

Wer beides nebeneinander probiert, eine Abfüllung mit und eine ohne Altersangabe aus demselben Haus, merkt schnell, dass sich die Frage nach der Zahl im Glas selten so stellt wie im Regal.

Für die Praxis heißt das vor allem: Die Zahl auf dem Etikett ersetzt das Probieren nicht. Wer sich einen Eindruck verschaffen will, ohne gleich eine ganze Flasche zu kaufen, findet inzwischen von den meisten Abfüllungen kleine Probierfläschchen – deutlich günstiger als eine Fehlentscheidung im Regal.

Weiterlesen im Magazin

Laphroaig Quarter Cask

Laphroaig Quarter Cask

09. Juni 2021

Weiterlesen →
Cragganmore 12 am #WhiskyWednesday

Cragganmore 12 am #WhiskyWednesday

02. Juni 2021

Weiterlesen →