Whisky Wednesday

Cragganmore 12 am #WhiskyWednesday

Tobias

Tobias

2. Juni 2021

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Cragganmore 12 am #WhiskyWednesday

Endlich ist wieder #WhiskyWednesday! Dieses mal mit dem Craggenmore 12, der eure letzte Abstimmung auf Instagram gewonnen hatte. Da die letzten Wochen ein wenig turbulent waren, kommt der dieser Whisky leider mit einiger Verspätung daher. Aber wie sagt man so schön bei Whisky... Eine längere Reifung kann ja nicht schaden. Aber Spaß beiseite - der Cragganmore ist ein super ausgewogener Whisky der aus der schottischen Speyside kommt. Auch wenn er nicht zwingend meinem bevorzugtem Beuteschema. Aber die interessante Beschreibung und die Empfehlung eines Bekannten haben mich letztlich doch noch überzeugt. Und was soll ich sagen - ich wurde nicht enttäuscht.

Aber was macht den Cragganmore 12 eigentlich aus? Der Whisky aus der Speyside, genauer zu sagen aus der Destillerie bei Ballindalloch. Die Brennerei existiert bereits seit 1896 und ist idyllisch gelegen auf dem Geländer des Ballindalloch Castle. Mehr über die Brennerei findet ihr auch in Beitrag über Cragganmore. Ich persönlich mag Whisky die komplex, aber ausgewogen sind. Das ist bei dem Cragganmore 12 auch definitiv der Fall. Egal ob im Aroma oder im Geschmack - der Whisky ist super ausgewogen.

Cragganmore 12 - Eine kurze Analyse

Wenn man die erste Nase von dem Whisky nimmt, denkt man eigentlich nur an einen hölzernen Geruch bzw. Aroma. Mit der Zeit kommen aber immer mehr Aromen durch und es wird dominiert von Honig und Toffee Aromen. Ebenso im Geschmack kommen nach und nach mehr Noten durch, wobei der Whisky zu jedem Zeitpunkt sehr ausgewogen daher kommt. Trotz des geringen Phenolgehalts (2 ppm) des Malzes, hat der Whisky eine leichte Rauchnote.

Ihr wollt mehr über die Brennerei Cragganmore erfahren?

Weiterführende Informationen über Cragganmore gibt es natürlich auch bei mir im Blog. Alle Informationen zur Brennerei, der Produktion und den Abfüllungen findet über den folgenden Link.

Speyside als Herkunft

Die Speyside ist die mit Abstand dichteste Whiskyregion Schottlands: Auf verhältnismäßig kleinem Raum rund um den Fluss Spey arbeiten mehr Brennereien als in jeder anderen Region des Landes. Entsprechend prägend ist ihr Stil für das, was viele Menschen unter schottischem Whisky verstehen.

Charakteristisch ist eine eher zurückhaltende, fruchtig-malzige Machart ohne den Rauch, für den die Inseln bekannt sind. Das macht Speyside-Abfüllungen zu einem naheliegenden Einstieg – und es macht die Unterschiede zwischen einzelnen Brennereien interessanter, weil sie nicht von einer dominanten Note überdeckt werden.

Wer sich durch die Region arbeiten möchte, achtet am besten auf die Form der Brennblasen. Hohe, schlanke Blasen lassen nur die leichtesten Anteile des Dampfes den Weg nach oben schaffen und ergeben einen feineren Brand; gedrungene Blasen liefern ein schwereres, öligeres Destillat. Diese Bauform ist in vielen Brennereien seit Generationen unverändert – wenn ein Kessel ersetzt wird, meist originalgetreu inklusive der Beulen.

Die Region allein sagt allerdings weniger über den Geschmack, als die Einteilung vermuten lässt. Sie ist historisch und steuerrechtlich gewachsen, nicht geschmacklich – innerhalb der Speyside liegen Brennereien nebeneinander, deren Abfüllungen kaum etwas gemeinsam haben. Als grobe Orientierung im Regal taugt sie trotzdem.

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