Whisky Wednesday

Bowmore 15 am #WhiskyWednesday

Tobias

Tobias

12. Mai 2021

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Bowmore 15 am #WhiskyWednesday

Here we go again - #WhiskyWednesday! Heute gibt es einen besonderen Whisky - zumindest aus meiner Sicht. Denn es ist tatsächlich die Flasche, die ich als zweite Flasche in meiner "Whisky-Laufbahn" erstanden habe - der Bowmore 15. Bowmore habe ich sehr früh kennengelernt, da er mir als ähnlich zum Laphroaig 10 empfohlen wurde. Der Tipp erwies sich als sehr gut, denn die Flasche wurde kurzerhand zu meiner Sammlung hinzugefügt. Wobei Sammlung traf es zu dem Zeitpunkt noch nicht so richtig, denn vorher war es nur der Laphroaig, der sich bei mir zu Hause eingefunden hat.

Was macht den Bowmore 15 aus? Das kommt ganz darauf an, was man an Whisky mag. Für mich als Freund der torfigen und rauchigen Whisky, war dies der ausschlaggebende Punkt. Das Torfige kommt ja nicht von ungefähr, denn die Brennerei Bowmore sitzt auf der wunderbaren Insel Islay, welche bekannt ist für seine torfig-rauchigen Whisky. Was aber die Whisky bei Bowmore so besonders macht im Vergleich ist die Tatsache, dass bei der Destillerie spanische Oloroso Sherryfässer zum lagern benutzt werden.

Bowmore 15

Wenn man das erste Mal den Bowmore 15 riecht, bekommt man viele der Aromen gar nicht mit, da das torfig-rauchige natürlich präsent ist, aber von fruchtigen Aromen bestimmt wird. Aber wie so oft entwickeln sich auch hier die Aromen mit der Zeit, die der Whisky an der Luft ist. So kommt auch relativ schnell eine nussig-schokoladige Note durch. Mit der Zeit finde ich, dass es auch nach einer guten Portion Karamell riecht, was an karamellisierte Früchte erinnert.

Ihr wollt mehr über Bowmore erfahren?

Weiterführende Informationen über Bowmore gibt es natürlich auch bei mir im Blog. Alle Informationen zur Brennerei, der Produktion und den Abfüllungen findet über den folgenden Link.

Islay als Herkunft

Islay ist die südlichste der schottischen Inneren Hebriden und mit etwa 600 Quadratkilometern nicht groß – für Whisky aber eine der bekanntesten Adressen überhaupt. Der Ruf der Insel gründet auf dem Torf: Wird das gekeimte Gerstenmalz über Torffeuer getrocknet, nimmt es Rauchphenole auf, die den ganzen Weg bis ins Glas überstehen.

Wie stark dieser Rauch ausfällt, ist eine Entscheidung und keine Zwangsläufigkeit. Der Torfgehalt wird in ppm gemessen und reicht bei Islay-Abfüllungen von kaum wahrnehmbar bis sehr deutlich; einzelne Brennereien der Insel arbeiten sogar ganz ohne Torf. Wer Islay pauschal mit Rauch gleichsetzt, verpasst also einen guten Teil dessen, was dort entsteht.

Dazu kommt die Lage am Meer. Viele Lagerhäuser stehen unmittelbar an der Küste, und der Einfluss von Salz und feuchter Seeluft auf die reifenden Fässer gehört zu den meistdiskutierten Fragen der Branche – belegt ist er weniger gut, als die Etiketten vermuten lassen.

Wer den Torfgehalt einordnen möchte, sollte wissen, dass die ppm-Angabe sich fast immer auf das Malz vor dem Brennen bezieht, nicht auf den fertigen Whisky. Beim Destillieren und über die Jahre im Fass geht ein erheblicher Teil davon verloren – ein hoher Wert auf dem Papier bedeutet deshalb nicht zwangsläufig ein rauchiges Glas.

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